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Union und SPD wollen Rahmenbedingungen für Speichertechnologien verbessern

10.01.2018
Union und SPD wollen Rahmenbedingungen für Speichertechnologien verbessern

Union und SPD haben im Rahmen der Sondierungsgespräche für eine mögliche Große Koalition offenbar erste Ergebnisse zu den Themen Energie und Klimaschutz erzielt. Laut Medienberichten verständigten sich die Unterhändler zu Beginn der Woche unter anderem darauf, die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Speichertechnologien zu verbessern.

Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energiegenossenschaft Greenpeace Energy, kommentiert: "Es ist ein überfälliger Schritt, dass die GroKo-Unterhändler offenbar die Bedingungen für Stromspeicher verbessern wollen. Insbesondere flexible Langzeitspeicher wie Power-to-Gas werden notwendig sein, um bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien die Versorgungssicherheit zu garantieren. Das gilt auch schon für das in den Sondierungsergebnissen für das Jahr 2030 formulierte Ziel von 65 Prozent Erneuerbaren-Anteil. Deshalb muss noch in dieser Legislaturperiode der Einstieg in den Ausbau der Speicher-Infrastruktur gelingen. Hierfür müssen die Unterhändler bei ihren nächsten Treffen unbedingt nachlegen."

Der Hamburger Ökoenergieversorger Greenpeace Energy hatte bereits in der letztjährigen Studie "Die kalte Dunkelflaute" auf den dringlichen Bedarf von flexiblen Langzeitspeichern in einem von erneuerbaren Energien geprägten Stromsystem hingewiesen.

© 2018 Redaktion Strom-Speicher.org, Björn Katz

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