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Tipps vom TÜV: Wann lohnt sich ein Solarstromspeicher?

24.05.2017
Tipps vom TÜV: Wann lohnt sich ein Solarstromspeicher?

Stromspeicher ermöglichen es privaten Nutzern heutzutage, die überschüssig produzierte Energie der eigenen Photovoltaikanlage dann zu nutzen, wenn sie gebraucht wird. Eine inzwischen durchaus profitable Investition für Haushalte. Das gilt vor allem für Betreiber von PV-Anlagen, die nicht älter als drei Jahre sind oder aber vor mehr als 20 Jahren in Betrieb genommen wurden, weiß Stephan Scheuer, Experte für Batteriespeicher beim TÜV Rheinland: "Nach 20 Jahren läuft jede Förderung für Photovoltaik aus. Der überschüssige Strom, der ins allgemeine Netz eingespeist wird, bringt praktisch nichts mehr ein. Da ist ein Energiespeicher erheblich wirtschaftlicher. Bei neuen Anlagen sind die Förderbeträge inzwischen so weit gesunken, dass sich ebenfalls ein Energiespeicher rechnet."

Am gängigsten in deutschen Haushalten, so der Experte, seien PV-Anlagen, die etwa fünf Kilowattpeak leisten. Ein kombinierter Batteriespeicher sollte in diesem Fall nicht größer als fünf Kilowatt sein, rät Stephan Scheuer: "Der Speicher sollte ein wenig kleiner als die Spitzenleistung der PV-Anlage gewählt werden. Mit einer 5 Kilowattpeak-Anlage kann eine vierköpfige Familie bei normalem Stromverbrauch bis zu einem halben Jahr autark leben." Mit energieeffizientem Verhalten und elektrischen Energieträgern könnten sogar bis zu 80 Prozent des Jahresverbrauchs aus der eigenen Anlage gewonnen werden. Die Investitionskosten für PV-Anlage und Speicher seien daher schnell wieder hereingeholt.

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Björn Katz, Redaktion Strom-Speicher.org

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